Die unglaubliche Odyssee des Mastan Shaik

Den Kundendienst vor Ort trotz der Corona Pandemie aufrechtzuerhalten ist häufig eine Herausforderung. Ein besonders extremes Beispiel erlebte Mastan Shaik, Senior Service Engineer bei AUMA in Dubai. Am 8. März 2020 flog er nach Doha zu einem Service-Einsatz auf mehreren Ölbohrinseln in Katar. Eine denkwürdige Odyssee nahm ihren Anfang, von der er erst nach fünfeinhalb Monaten zurückkehren sollte.

 

Zunächst musste Mastan Shaik eine vierzehntägige Quarantäne in Doha abwarten, bevor er schließlich am 22. März zu der ersten Offshore-Plattform reisen konnte. Er kam dort nach 11-stündiger Bootsfahrt an.

 

Der Service-Einsatz verlief erfolgreich. Aufgrund einer Änderung auf Leitsystemebene war es zu Problemen in der Foundation Fieldbus-Kommunikation zu den AUMA Stellantrieben gekommen. In enger Zusammenarbeit mit den Feldbusexperten im AUMA Service Center in Köln konnte Mastan Shaik die Probleme schnell beheben. Außerdem rüstete er an den Stellantrieben einen Überspannungsschutz nach und optimierte die Drehmomenteinstellung. Dies wiederholte er anschließend auf zwei weiteren Ölbohrinseln.

 

Am 28. März, nur eine Woche später, traf Mastan Shaik nach erfolgreich beendeter Mission wieder im Hafen von Doha ein. Inzwischen waren jedoch aufgrund des lokalen Lockdowns Reisebeschränkungen in Kraft getreten. Sie zwangen ihn, weiterhin in Doha zu bleiben. Woche um Woche verging im Hotel. Während dieser Wartezeit arbeitete der Serviceexperte remote weiter und unterstützte die AUMA Kunden aus seinem „Hotel-Office“.

 

Am 18. Juli bekam Mastan Shaik schließlich einen Flug zunächst nach Indien. Nach nochmaliger Quarantäne und verschiedenen Reiseformalitäten konnte er endlich am 17. August von Indien nach Dubai zurückfliegen.

 

„Mein eigentlicher Service-Einsatz dauerte nur wenige Tage – und der Kunde war sehr zufrieden mit dem Support – aber unterwegs war ich fast sechs Monate“, erzählt Mastan Shaik. „Als ich dann endlich wieder in Dubai ankam, war ich sehr glücklich und erleichtert. Mein großer Dank gilt meinen Kollegen im AUMA Team, die mich in dieser schwierigen Zeit so hervorragend unterstützt haben!“