Firmengeschichte

Firmengründer Riester und Dinse

... von Anfang an!

1964 Wann entsteht ein Unternehmen?

Ein Firmenschild an einer Bürotür oder an einer Fabrikhalle ist oft das erste sichtbare Zeichen: hier entsteht ein neues Unternehmen. Aber eigentlich ist das Unternehmen schon viel früher entstanden: als Idee in den Köpfen der Gründer.

Armaturen- Und Maschinen-Antriebe - eine Idee wird zum Programm. Am 15. Oktober wird die Riester KG in das Esslinger Handelsregister eingetragen. Werner Riester und Rudolf Dinse beginnen mit der Entwickung der ersten Reihe von Stellantrieben. Robust und zuverlässig sollen sie sein. Wasser- und Abwasserbetriebe werden die ersten Kunden.

1965 Wer verkaufen will, muss werben!

Der erste Prospekt bleibt noch bescheiden schwarz/weiß, aber der Verkauf beginnt sich zu entwickeln – immerhin so gut, dass bald mehr Raum für die Produktion benötigt wird.

Erster Prospekt

Der Anfang ist gemacht.

SA 8 – SA 18 heißt die erste marktfähige Serie von Stellantrieben der Marke AUMA. Trotz anfangs kleiner Stückzahlen wird mit ihnen die Basis für die weitere Entwicklung gelegt.

SA 8 – SA 18
Gegen den Trend

1967 Gegen den Trend.

Die Jahre 1966 und 1967 sind ein erster Wendepunkt. Das Wirtschaftswunder ist vorüber, die erste schwere Rezession der Nachkriegszeit setzt ein. Wachstum ist nicht länger selbstverständlich, und besonders junge Firmen haben es nicht leicht. AUMA behauptet sich nicht nur am Markt, sondern kann den Absatz kontinuierlich steigern. Der Stammsitz Nellingen wird erweitert.

1968 Nordische Kombination.

Im Frühjahr 1968 bewegt sich vieles in Europa. Auch bei AUMA herrscht Aufbruchstimmung: die ersten Auslandsvertretungen entstehen. Erichs Armatur in Schweden und Grønbech & Sønner in Dänemark übernehmen den Vertrieb für Skandinavien, traditionell für deutsche Produkte sehr offen. Der erste Schritt in einen weltweiten Markt ist getan.

1970 Wasser bringt den Durchbruch.

Seine rasche Aufwärtsentwicklung verdankt AUMA nicht zuletzt der Wasserwirtschaft: Die Versorgung der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart mit Bodenseewasser war der erste wichtige Auftrag dieser Art, weitere folgten: beispielsweise für die Hamburger Wasserwerke oder den Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverband.

Wasserwirtschaft

1971 AUMA unter Druck?

Im Werk in Nellingen ist der Platz knapp geworden, und so sucht und findet man einen neuen Standort im südbadischen Müllheim. Eine optimale Infrastruktur und nicht zuletzt die attraktive Umgebung erleichtern den Umzug weiter Teile der Produktion ins neue Domizil. Die geplanten neuen Produktionshallen sind noch nicht verfügbar, und so entstehen AUMA Antriebe eine Zeitlang buchstäblich ‘unter Druck’, genaugenommen, unter dem Überdruck einer Traglufthalle.

Traglufthalle

1973 In neuem Glanz - der Firmensitz zieht nach Müllheim.

Im badischen Müllheim werden ab sofort Drehantriebe, Kegelrad- und Stirnradgetriebe gefertigt. Vertrieb und Service werden ebenfalls hier angesiedelt. Eine großzügige Anlage für den neuen Hauptsitz von AUMA: Mehr als 4 000 Quadratmeter stehen ab sofort für die Produktion bereit, und auch die Verwaltung kann in moderne Gebäude umziehen.

Werk 1 Müllheim
AUMA Benelux BV

1974 Entwickeln. Handeln. Weltweit vermarkten.

Im holländischen Leiden wird die erste Tochtergesellschaft gegründet, AUMA Benelux BV. Denn hochwertige Produkte zu entwickeln und zu bauen ist mehr als ein guter Anfang. Aber zum guten Ende müssen auch der Verkauf und der Service engagiert und kompetent sein. Und wer ist engagierter und kompetenter als der Hersteller selbst?

Ibbenbüren setzt auf Kohle -

das Kohlekraftwerk setzt auf AUMA: Das 770 MW-Kraftwerk wird vollständig mit AUMA-Antrieben ausgestattet, ca. 800 Dreh- und Schwenkantriebe verrichten dort ihren Dienst.

Ibbenbüren

Mit AUMA im Plan - Großabnehmer in der UdSSR

Maschinenbau aus Baden-Württemberg genießt auch in der UdSSR einen hervorragenden Ruf. Der laufende Fünfjahresplan sieht große Investitionen vor, und AUMA liefert mehrere tausend Antriebe für petrochemische Anlagen, besonders für die Erdgaserschließung und -verteilung.

SA 6 – SA 100

1976 Erfolgsmodelle

Erfolg ist keine Frage der Vergangenheit – Erfolg ist ein Konzept für die Zukunft. Das Konzept heißt SA 6 – SA 100. Modularer Aufbau, kompakte Bauweise, günstige Drehzahlabstufungen und moderne Fertigungsmethoden machen diese Antriebsreihe zum langjährigen Umsatzträger.

Abschalten. Aber "mit Gefühl".

Einen Stellantrieb einzuschalten, um eine Armatur zu betätigen, ist kein Problem. Die Kunst liegt vielmehr darin, den Antrieb so zu konstruieren, dass er im richtigen Moment automatisch abschaltet. Dies soll z.B. dann geschehen, wenn eine der Endlagen erreicht ist oder durch eine Störung ein übermäßig hohes Drehmoment abgefordert wird, das die Armatur zerstören könnte. Dazu sind Meßsysteme im Antrieb notwendig, die Weg und Drehmoment über lange Zeiträume mit hoher Präzision zuverlässig erfassen. Abschalten ‘mit Gefühl’ im richtigen Moment heißt also die Devise. Alle Stellantriebe der Baureihe SA gibt es ab sofort – außer in der Standardausführung AUMA NORM – auch in einer COMPACT- Version. Die Besonderheit dieser Ausführung: Der Antrieb mit Drehmoment- und Wegerfassung bildet mit der integrierten elektrischen Steuerung eine Einheit – die Installation wird wesentlich vereinfacht.

AUMA Actuators Inc. in Pittsburgh

Expandieren. Aber mit Gespür für den Markt.

Zwei neue Verkaufsgesellschaften beginnen sich ihren Markt zu erschließen: Die finnische Oy Aumator AB und die AUMA Actuators Inc. im US-amerikanischen Pittsburgh. Ein weiterer Schritt zur weltweiten Präsenz.

1978 Wo Sicherheit zählt, zählt man auf AUMA.

Doel und Tihange in Belgien sind die ersten Kernkraftwerke, die mit AUMA-Antrieben ausgerüstet werden, viele andere folgen. Kernkraftwerke stellen höchste Ansprüche an die Sicherheit und Zuverlässigkeit der technischen Ausrüstung – AUMA stellt höchste Ansprüche an seine Antriebe und Komponenten: eine perfekte Kombination.

Doel und Tihange in Belgien
Oktogon

1979 Das Oktogon: eine (fast) runde Sache.

Innovation nicht nur bei den Produkten, sondern auch bei der Gestaltung des Umfeldes. Bestes Beispiel: die Einweihung des architektonisch preisgekrönten, achteckigen Versuchsgebäudes in Müllheim, ‘Oktogon’ genannt. Ideale räumliche Voraussetzungen für Langzeit-Belastungstests und vielerlei Typenprüfungen unter verschiedenen klimatischen Bedingungen.

Zeigen, was man kann.

Zum erstenmal präsentiert das Unternehmen sich und seine Produkte auf einer Messe in Deutschland: Der Auftritt von AUMA auf der ACHEMA 1979 in Frankfurt ist ein voller Erfolg. Wer hätte damals schon geahnt, daß man 15 Jahre später jährlich an über 20 Messen in aller Welt teilnehmen würde?

ACHEMA 1979

Kein Antrieb ohne Getriebe.

Sie stehen nicht im Rampenlicht, sind aber trotzdem unverzichtbar: die Armaturengetriebe. Ob zur Erhöhung des Drehmoments, zur Umformung von Dreh- in Schwenkbewegungen oder zur Umlenkung der Antriebswelle – häufig lassen sich Anlagen mit speziellen Anforderungen oder schwierigen Einbaulagen nur durch geeignete Getriebeausführungen automatisieren. In diesem Jahr löst die Schneckengetriebe-Serie

GS 32 – GS 125 die bereits seit 1967 gebaute Baureihe GS 00 – GS 7 ab.

GS 32 – GS 125

1980 200 Mitarbeiter - auch eine Verpflichtung.

AUMA beschäftigt inzwischen 200 Mitarbeiter in seinen deutschen Niederlassungen. Ein schöner Erfolg in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit. Resultat vor allem auch der verbreiterten Vertriebsbasis. AUMA-Produkte finden sich mittlerweile in großen Industrieanlagen aller Branchen – vom Stahlwerk über die Zuckerraffinerie bis zur Papiermühle. Und dies in aller Welt. In den kommenden Jahren garantiert vor allem die Nachfrage aus dem Ausland Stabilität.

1983 Der etwas andere Stellantrieb.

Schwenkantriebe – wie die neue Baureihe SG 05 – SG 12 – bewegen die Armatur nicht einmal eine ganze Umdrehung. Gerade deshalb muß der Antrieb präzise arbeiten. Der Hintergrund dieser neuen Entwicklung bei AUMA: Schwenkantriebe sind eine kompakte und wirtschaftliche Lösung für Schwenkarmaturen, die bisher mit Kombinationen aus Drehantrieben und Schneckengetrieben automatisiert werden mussten.

SG 05 – SG 12

1985 Hoch hinaus.

AUMA investiert nicht nur in die Forschung und Entwicklung, sondern auch in eine leistungsstarke Logistik. In Müllheim entsteht ein modernes und voll automatisiertes Hochregallager für Einzelteile, fertig montierte Module und Baugruppen. Aus diesem Bestand können schnell komplette Antriebe nach individuellen Anforderungen montiert werden. Gleichzeitig entsteht eine Montagehalle mit 1 600 m2 Fläche.

Kraftwerks- und Meerwasser- Entsalzungsanlage

In die Wüste.

In der Nähe von Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten entsteht eine der größten Kraftwerks- und Meerwasser- Entsalzungsanlagen der Erde – Al Taweelah. Mehr als 800 AUMA-Antriebe werden für den Kraftwerksbereich benötigt. 1993 folgt das Anschlußprojekt Al Taweelah B. Sechs gasbetriebene Kraftwerksblöcke mit angeschlossenen Meerwasser-Entsalzungsanlagen produzieren 17,5 Mio. KWh Strom und 360 000 Kubikmeter Süßwasser pro Tag. Über 3 000 Stellantriebe von AUMA sorgen mit für störungsfreie Funktion.

1986 Reaktionsschnell. Vernetzbar. Weltweit gefragt.

Lange Wege bedeuten lange Reaktionszeiten. Die neu entwickelte, programmierbare Motorsteuerung AUMA MATIC wird direkt in die neue Drehantriebsgeneration SA 07.1 – SA 16.1 integriert. Der Antrieb reagiert dadurch nicht nur schnell auf Befehle, sondern ist auch ausgesprochen flexibel – und außerdem leicht in ein Prozeßleitsystem oder ein Feldbussystem zu integrieren. Die moderne Elektronik eröffnet Möglichkeiten, die man sich wenige Jahre zuvor nicht hätte träumen lassen! Funktionen, die aufwendig in der Leitwarte realisiert werden mußten, erledigt nun die integrierte Steuerung.

AUMA MATIC

Auf Expansionskurs.

AUMA Deutschland stellt den dreihundertsten Mitarbeiter ein. Außerdem wird der Norden des Landes erobert: Mit dem neugegründeten Regionalbüro Nord wird das Vertriebsnetz in Deutschland flächendeckend ausgeweitet.

Dienst am Kunden

Dienst am Kunden.

In Köln entsteht ein neues, großes Service Center für Inbetriebnahme, Wartung und Störungsdienst. Hier wird der Kundendienst deutschlandweit organisiert.

1988 Werk II

In Müllheim wird ein benachbartes Gelände mit Produktions- und Verwaltungsgebäuden erworben. Die Produktionsfläche in Müllheim erweitert sich damit um über 2 800 Quadratmeter auf insgesamt ca. 7 600 Quadratmeter.

Werk II in Müllheim
Industriemechaniker und Fertigungsmechaniker

1989 Bei AUMA kann man was lernen.

Wo Forschen und Entwickeln groß geschrieben wird, ist Ausbilden und Lernen selbstverständlich. Und wo ausgebildet wird, kann man etwas werden: Industriekaufmann zum Beispiel und seit 1990 auch Industriemechaniker. 1999 kommt das neu geschaffene Berufsbild des Fertigungsmechanikers hinzu. Und 2005 der Elektroniker für Betriebstechnik.

1990 Auf den Weltmeeren ...

Schiffe sind gewissermaßen autarke Systeme. Stellantriebe spielen in diesen Systemen eine wichtige Rolle. Die AUMA-Schwenkantriebe SG 04.2 – SG 10.2 gehören, dank ihrer kompakten Baugröße und dem geringen Gewicht, zu den ersten elektrischen Armaturenantrieben, die sich in der Seefahrt durchsetzen können.

SG 04.2 – SG 10.2

 ... und durch die Wüste.

Aber auch da, wo Wasser eine Kostbarkeit ist, sind AUMA-Antriebe im Einsatz - zum Beispiel bei der Riyadh Water Transmission Pipeline von der Meerwasser-Entsalzungsanlage in Al Jubayl nach Riyadh auf der arabischen Halbinsel. Mit Hilfe von 6 Pumpstationen werden täglich 350 000 m³ Wasser über 466 km durch zwei Leitungen mit je 1500 mm Durchmesser befördert. AUMA hat sich in seiner traditionellen Domäne, der Wasserwirtschaft, weltweit etabliert.

1992 400 Mitarbeiter, Tendenz: weiter steigend.

Der vierhundertste Mitarbeiter in Deutschland wird eingestellt. Aus der ‘Garagenfirma’ hat sich in weniger als 30 Jahren ein ansehnliches mittelständisches Unternehmen entwickelt.

1993 AUMA renoviert sich - innen und außen.

1993 wird nicht nur die Gesellschaftsform von einer KG in eine GmbH & Co. KG umgewandelt, auch äußerlich tut sich einiges: neue Bürogebäude und Containerhalle in Müllheim, Komplettrenovierung der Lehrwerkstatt, neue Motorenfertigung in Nellingen. Last but not least entsteht aus Teilen der Magdeburger Armaturenwerke MAW ein neues AUMA Service Center mit besonderem Schwerpunkt: der nachträglichen Modernisierung und Automatisierung von Absperr- und Regelorganen in Altanlagen mit neuester Aktorik.

Werk in Nellingen
AUMA aktuell

Und was sich da alles so tut, können die Mitarbeiter ab sofort in der frisch aus der Taufe gehobenen Mitarbeiter-Zeitschrift ‘AUMA aktuell’ nachlesen.

Strom für Indonesien.

Die aufstrebende Wirtschaft und der wachsende Lebensstandard der ‘Tigerstaaten’ erhöhen den Bedarf an elektrischer Energie. So ist es nicht verwunderlich, daß es in diesem Teil der Welt eine Reihe von Kraftwerksprojekten gibt. Ein Beispiel: Paiton I und II in Indonesien, ein Gas- und Dampf-Kraftwerk mit 2 x 400 MW Leistung. 60 Antriebe mit integrierter Steuerung kommen hierfür von AUMA. Gleichfalls für das Folgeprojekt 1997/98: In die zwei neuen Blöcke mit je 610 MW Leistung sind ca. 170 AUMA-Drehantriebe mit integrierter Steuerung eingebaut.

1994 Neue Technologien - neue Antriebe.

Besonders erwähnenswert: die neuen, bei den Marine-Schwenkantrieben SG 04.2 - SG 10.2 erstmals eingesetzten Technologien halten jetzt auch Einzug in die Schwenkantriebe für ‘konventionelle’ Einsatzbereiche. Die neue Schwenkantriebs-Generation AS 6 – AS 50 zeichnet sich durch einen hohen Gesamtwirkungsgrad und, in der Ausführung ASR, durch hervorragenden Regeleigenschaften aus.

Qualität überzeugt - Das Jahr der Innovationen.

Alle deutschen Standorte von AUMA werden nach ISO 9001 zertifiziert. Denn Qualität ist das offene Geheimnis unseres Erfolges. Auf diesem hohen Qualitätsniveau starten gleich mehrere neue Baureihen.

ISO 9001

1995 Werte schaffen - Werte erhalten.

Stellantriebe arbeiten oft unter schwierigen Bedingungen. Hitze, Kälte, Wasser und aggressive Medien setzen den Komponenten und dem Gehäuse zu. Hochwertiger Korrosionsschutz und die hohen Schutzarten sorgen für störungsfreien Betrieb und lange Lebensdauer unserer Antriebe: eine Investition, die sich auszahlt.

Hochwertiger Korrosionsschutz

1996 Starke Teams.

Arbeiten wie am Fließband? Nicht bei AUMA. Kleine Gruppen an Partnerarbeitsplätzen übernehmen die Montageaufgaben inklusive Qualitätskontrollen – und damit die Verantwortung für ihren Bereich. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitsorganisation (FAO) werden die Arbeitsplätze so gestaltet, daß einerseits die Attraktivität der Arbeit steigt, andererseits die Produktivität optimiert wird.

Optimierung der Produktivität
Flexible Arbeitszeiten

1998 Flexibel sein, flexibel bleiben.

Starre Arbeitszeit, aber schnelle Reaktion auf die Auftragslage? Das paßt im kleinen und im großen nicht gut zusammen. Flexible Arbeitszeiten in Fertigung und Verwaltung ermöglichen die kundennahe Abwicklung von Aufträgen und Anforderungen. Ein großer Gleitzeitrahmen bringt nicht nur mehr Freiheit für die Mitarbeiter; er macht die Produktion so lebendig und beweglich, wie es der heutige Markt verlangt.

2002 Neue Stellantriebe.

“Einen kleinen, leichten und preiswerten elektrischen Stellantrieb zur Automatisierung von kleinen AUF-ZU Schwenkarmaturen mit niedrigem Drehmomentbedarf entwickeln, und dabei die hohen AUMA Standards einhalten”, so war die Aufgabenstellung an die AUMA Konstrukteure. Das Ergebnis sind die Schwenkantriebe SG 03.3 und SG 04.3, die das Drehmomentspektrum der bewährten Schwenkantriebsreihe SG 05.1 – SG 12.1 nach unten erweitern.

 

Durch konsequenten Leichtbau und die Verwendung einer kompakten, von AUMA patentierten Getriebetechnologie wurden die Vorgaben erfüllt.

Schwenkantriebe SG 03.3 und SG 04.3

2004 Werk III

AUMA wird 40 und hat sich in dieser Zeit von einem Zwei-Mann-Betrieb zu einem beachtlichen Unternehmen mit über 1300 Beschäftigten weltweit entwickelt.

 

Gleichermaßen haben sich die Produktionszahlen der AUMA Antriebe vervielfacht. Deshalb wurde 2004 in Müllheim eine neue Produktionshalle gebaut. 4 800 zusätzliche Quadratmeter stehen nun zur Verfügung.

Werk III in Müllheim
Das Solardach auf dem neuen Werk III

2004 wird auch das Solardach auf dem neuen Werk III offiziell eingeweiht. AUMA verfügt nun über eines der größten Solarkraftwerke in der Region. Mit einer Fläche von 1.500 Quadratmetern und über 1.000 Modulen wird 156.750 kWh klimafreundlicher Solarstrom erzeugt. AUMA präsentiert sich damit als umweltfreundliches, modernes Unternehmen.

2006 AUMA wächst und wächst und bekommt eine eigene Straße.

AUMA wächst beständig. 1500 Mitarbeiter weltweit brauchen ihren Platz. In Müllheim wird das Werk I komplett renoviert und um einen neuen Versand erweitert, der den LKW die direkte Durchfahrt ermöglicht. 

Neuer Versand
Aumastraße

Und ein altes Versprechen wird eingelöst: Die AUMA bekommt ihre eigene Straße. Beide Geschäftsführer, beide Firmengründer und der Bürgermeister (v.l.n.r.) weihen die "Aumastraße" ein.

2007 Pulver statt Lack.

Umweltverträglicher und noch besserer Korrosionsschutz: AUMA führt die Pulverbeschichtung ein.

 

Nach einer ausführlichen Testphase durchläuft Anfang des Jahres das erste Serienteil die weitläufige Anlage.

Pulverbeschichtung
Bundesverdienstkreuz für die Firmengründer

2008 2008 Bundesverdienstkreuz für die Firmengründer.

Für ihr erfolgreiches Wirken als Unternehmer wurden die Firmengründer Werner Riester und Rudolf Dinse mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

 

Aus den Anfängen einer Zwei-Mann-Garagenfirma in den 60er Jahren wurde ein Unternehmen, das zu diesem Zeitpunkt weltweit 1 700 Menschen Arbeit gibt.

2009 Generation .2

AUMA Stellantriebe und Steuerungen werden zu hunderttausenden in prozesstechnischen Anlagen überall auf der Welt eingesetzt. Ihre ausgereifte Technik und bewährte Zuverlässigkeit garantieren in den unterschiedlichsten Anwendungen präzise Leistung auf Dauer.

 

2009 präsentiert AUMA mit der Generation .2 eine entscheidende Weiterentwicklung für die wachsenden Anforderungen in prozesstechnischen Anlagen aller Art, von der Wasserwirtschaft über die Energiewirtschaft bis hin zur Öl- und Gasindustrie.

Generation .2

2013 Schwenkantrieb SQ .2

Ein vielschichtiges modulares Konzept war seit jeher der AUMA Weg, um den vielfältigen Anforderungen im Bereich der Automatisierung von Industriearmaturen zu begegnen.

 

Mit der Einführung der neuen Schwenkantriebsbaureihe SQ .2 erfährt dieses Konzept eine weitere Verfeinerung.

 

War die Vorgängerbaureihe SG noch eine eigenständige Konstruktion, basieren die neuen Schwenkantriebe SQ .2 auf der gleichen technischen Plattform wie die vor zwei Jahren erfolgreich etablierten SA .2 Drehantriebe.

Schwenkantrieb SQ .2

2014 AUMA wird 50

Mit fast 7 000 Gästen hat die AUMA vom 12. bis 14. September 2014 ihr 50-jähriges Jubiläum am Firmensitz im badischen Müllheim gefeiert.

 

An drei Tagen erlebten Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und deren Familien ein hochkarätiges Programm mit Fachvorträgen, Ausstellungen und Unterhaltung.

AUMA wird 50