Wissen ist Trumpf - Wissensmanagement bei AUMA


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Müllheim, 12. Februar 2009

"Wir halten Sie auf dem Laufenden", so beschreibt Ulrich Wunsch seine Arbeit. Der diplomierte Physiker hat bei der AUMA Riester GmbH & Co. KG in Müllheim eine firmeninterne Wissensdatenbank aufgebaut.

Der Gedanke: Wissen stellt in jedem Unternehmen eine wertvolle Ressource und einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar.  

Die Konsequenz: "Unsere Zeit ist von einer zunehmenden Informationsflut geprägt." Deshalb werde es immer wichtiger, Wissen zu erwerben, zu selektieren, zu strukturieren, zu vernetzen und ein Umfeld zu schaffen, in dem Wissen fließen und allen Personengruppen in der jeweils sinnvollen Breite zugänglich gemacht werden könne.

Doch ist die Umsetzung eine andere Sache. "Hier wird es schwieriger. Häufig bleiben Projekte, Wissensmanagement zu installieren, im Ansatz stecken", wie diverse Studien bei anderen Unternehmen zeigen.

Der Wissensmanager hat die Lösung – zumindest für sein Unternehmen – gefunden.

"Wissensmanagement beginnt auf der persönlichen Ebene", sagt Wunsch. Es beginnt mit Unternehmenszielen und Arbeitsabläufen und der Erkenntnis über die Notwendigkeit, Informationen auszutauschen. Doch wie sieht das in der Praxis aus?

Wunsch hat rund 700 Websites erstellt. Nennen wir sie der Einfachheit halber AUMAnet.

Das sind sozusagen die Gelben Seiten des Unternehmens. Der neue Mitarbeiter im Betrieb will wissen, wer für einen Produktionsbereich zuständig ist?
Kein Problem. Ein Klick ins AUMAnet zeigt die Personalien in Wort und Bild samt Aufgabenbereichen und allem, was Mitarbeiter des Hauses wissen müssen.

Über die Liste der Aufgabenbereiche kommt der Nutzer dann zu immer mehr Detailinformationen.

Gehört beispielsweise zu diesem Aufgabengebiet das Thema Dienstreisen, ist von der Antragstellung bis zum Reisekostenabrechnungsformular alles von jedem Schreibtisch, egal von wo auf der Welt, abrufbar.

Wissen ist ein bedeutender Mehrwert

Es geht dann aber auch um zusammengefasste Lösungsbeschreibungen. Die Listen mit den besten Praxisbeispielen sind vergleichbar mit einem großen elektronischen Handbuch – ständig aktualisiert und auf dem neuesten Stand des Wissens, gepflegt von allen AUMA Mitarbeitern.
Dazu Wunsch: "Effektiver, schneller, zielstrebiger und erfolgreicher kann so der Wissenkreislauf im Unternehmen betrieben werden. Und damit stimmt der Mehrwert."

 
 Ulrich Wunsch, Wissensmanager bei der AUMA